BAUSTELLESYNERGIE

Das Zusammenführen und das Aufeinandertreffen von verschiedenen Elementen treibt mich an. Ein Feld von Möglichkeiten entsteht. In der Auseinandersetzung wird der Rahmen überschritten und auf Risiken und Nebenwirkungn eingegangen. Die Herausforderung drängt.

Die Baustelle ist für mich ästhetisches Prinzip, ein Synonym für meine Arbeit, die sich mit Aufbau, Verbindung und Verdichtung beschäftigt. Ich stelle mein eigenes Baumaterial für weitere Verknüpfungen her. Jede einzelne Existenz nimmt Bezug auf das Andere.

Das Leben ist unvorhersehbar, genauso wie Wetterumschwünge und Risse im Material.

Es gibt keine Statik, nichts Festes, es gibt nur Phasen und Rhythmen. Der Raum ist offen, auch wenn er geschlossen scheint; ein Rohbau, Arbeitsspuren sind ersichtlich, ein Umbau oder Neubau ist notwendig. Der Übergang ist frei.

FOTO: JENS PAHL